Italien 10/2001

 

Wir fahren erst am späten Nachmittag los Richtung Elsass und erreichen unser erstes Ziel um 22 Uhr. Kaysersberg.

 Da wir erst im letzten Jahr dort waren, kennen wir die Gegend noch ganz gut und spazieren nur ein wenig durch den Ort. Abends gehen wir essen, im selben Restaurant wie im letzten Jahr. Sonntags morgens fahren wir dann weiter zum Gardasee und finden in Torri del Benaco einen Super-Stellplatz. Morgens bummeln wir über den Markt und besichtigen den Ort. Die Stadt Torri del Benaco ist durch die Türme und Zinnen des Schlosses, das auf den See ragt und sich darin spiegelt, schon von weitem zu erkennen. Nachdem wir uns noch gestärkt haben geht unsere Reise weiter. Wir fahren nach Lucca. Lucca ist eine einzigartige, faszinierende Stadt. Seit der römischen Zeit hat hier jede Epoche architektonisch eingegriffen, indem sie die Vergangenheit neu erfand, modifizierte und wieder belebte. So können wir heute eine Vielzahl teils gegensätzlicher architektonischer Stilrichtungen beobachten. Wir geniessen die Stadt bei einem Spaziergang über die Stadtmauer. Da es zu regnen beginnt, entschließen wir uns, weiter nach Elba zu fahren. Nach dem Übersetzten mit der Fähre sind wir auf Elba. Die Suche nach einem Stellplatz beginnt in Marciana Marina, nach einigem Suchen werden wir fündig.

Nach dem Aufstehen fahren wir über Elba und erklimmen bei unserem ersten Stop den Berg Madonna del Monte. Als wir auf dem Gipfel ankommen, hat alles geschlossen. Nach dem Abstieg geht´s weiter nach Marina di Campo. Ein schöner Ort, wir machen einen Rundgang. Marina di Campo ist der Badeort Nr. 1 auf Elba und im Sommer ist hier die Hölle los.

Nachdem wir noch Vier Tage auf der Insel rum gefahren sind, setzten wir wieder aufs Festland über und fahren nach Marina di Grosseto. Haben einen schönen Stellplatz erwischt.  Es bietet uns einen einmalig schönen Ausblick. Ursprünglich diente Marina di Grosseto als Badeort für die Einwohner von Grosseto, der nur ca. 10 km entfernten Hauptstadt der Maremma. Marina di Grosseto hat sich jedoch zu einem Urlaubsort entwickelt, was dem schönen und weitläufigen Sandstrand und dem dichten Pinienwald zu verdanken ist. Da sowohl der Ort als auch der Strand schön sind, bleiben wir noch einen Tag hier stehen. Sonntags geht es weiter für uns zur Adria. Zwischendurch halten wir am Trasimeno See um dort zu übernachten.

Das Gebiet des Trasimenischen Sees gehört verwaltungsmäßig zu Umbrien, kulturell und geographisch betrachtet ist es jedoch sowohl Umbrien als auch Toskana. Wir spazieren abends am See entlang.

Am nächsten Tag geht es für uns weiter nach Rimini. Wir suchen verzweifelt nach einem Stellplatz bis uns letztendlich ein sehr freundlicher Italiener mit Fahrrad den Weg zeigt. Der Stellplatz ist mehr Baustelle als Parkplatz, aber wir übernachten hier und schlendern abends die Promenade am Strand entlang. Man merkt, dass Nachsaison ist, nur wenige Leute sind auf den Straßen. Am folgenden Morgen geht unsere Reise weiter nach San Marino.

 Der Ort ist wunderschön. Wir machen einen Spaziergang durch den historischen Ort. Hier kommen wir auf jeden Fall noch mal hin auf einer unserer Reisen. Aber unsere Reise neigt sich dem Ende und wir müssen auch schon weiter nach Sirmione. Der Stellplatz hat sich hier geändert. Er liegt nicht mehr direkt am See, sondern ein Stück entfernt.

Am darauf folgenden Tag fahren wir eine Runde um den Gardasee und suchen einen Stellplatz zum übernachten, den wir dann in Garda finden.

Hier bleiben wir wirklich nur zum schlafen, denn am nächsten Tag wird die Heimreise angetreten.

 

 

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