Frankreich Süd 11/2004

 

11. November. Abfahrt über Luxemburg, die Fahrt geht Richtung Süden. Gegen 20 Uhr halten wir zum übernachten auf dem Stellplatz in Millery

direkt an der Mosel. Hier treffen wir noch Engländer, Belgier und Holländer die hier auch die Nacht verbringen. Ver- und Entsorgung kostenlos. Am nächsten Morgen geht es weiter. Gegen Abend erreichen wir den Stellplatz am Plage de Plémenson in der Camarque, direkt am Wasser.

 Es ist sehr stürmisch. Ausser uns steht noch ein Franzose mit Womo hier, der aber am nächsten Tag weiter fährt. Wir machen mehrere kurze Spaziergänge mit den Hunden, aber es stürmt immer mehr, nur den vielen Anglern scheint dies nichts auszumachen.

Am nächsten Tag das gleiche Bild. Wir beschließen zur Cote d´Azur zu fahren nach Ramatuelle, nehmen aber dummer Weise kein neues Wasser auf. Der Stellplatz „Bonne-Terrasse“ ist als wir angekommen geschlossen, wir fahren zum nächsten „Des Tamaris“, aber auch dieser ist geschlossen. Hier endet die Saison am 30.09. Da wir nur wenig Wasser haben, fahren wir auf einen Campingplatz im Hinterland und schlafen dort.

Am nächsten Tag geht es nach St. Tropez überall abgeschrankt oder parken verboten für Womos, aber am Hafen dürfen wir auf einem Parkplatz für Busse 1 Std Parken 8,50 €. Wir fahren weiter nach Port Grimand, dasselbe wie in St. Tropez. Weiterfahrt bis Maxime. Von der Brücke Richtung Hafen sehen wir links auf einem Parkplatz ca. 20 Wohnmobile. Wir gesellen uns dazu, man darf hier 48 Stundenkostenlos stehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wandern durch den sehr schönen Ort und zum Hafen.

 

Am nächsten Tag wollen wir nach Frejus dort soll es einen Stellplatz bei der Polizei geben, den wir auch finden. Es gibt eine Fort Blue Station, aber auf dem Platz ist Parken für Womos verboten. Wir beschließen diese Womo- unfreundliche Gegend zu verlassen und über Grasse, der RouteNapoleon zum Grand-Canon der Verdon zu fahren. Hinter Grasse schlagen wir unser Nachtlager auf einem Campingplatz auf,

 

 um am nächsten Tag ausgeruht in Casstelaune anzukommen. Hier gibt es 2 Stellplätze,

 auf einem halten wir um frisches Baguette zu holen,

bevor es am Rand von Verdon entlang geht. Wir fahren die südliche Route entlang, es sind wunderschöne Aussichten, die wir geniessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Les Salles sur Verdon gehen wir vor Anker. Hier gibt es 2 Stellplätze. Einer liegt am Ortsanfang und der andere am See, für diesen entscheiden wir uns dann. Der Platz ist gut besucht und das Wetter ist klasse, wir bleiben 5 Tage hier, um die Gegend zu erkunden und zu faulenzen.

 

 

Danach zieht es uns noch mal in die Camarque, erstens Ziel ist St. Marie-de-la-mer. Das Wetter ist auch hier gut und kein Sturm mehr, wir bleiben 2 Tage bevor wir weiterfahren nach Aigues-Mortes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stellplatz ist am Sporthafen. Im Ort gibt es eine alte gut erhaltene Wehrmauer, hinter der sich die Altstadt verbirgt, hier hält es uns 2 Tage. Wir fahren weiter und landen in Palavas les Flots. Ein sehr schöner Ort mit vielen Sportmöglichkeiten. Großer Stellplatz am Port. 10 € mit Strom.

 Wir faulenzen oder bummeln durch die Stadt. Nach 2 Tagen machen wir uns langsam auf in Richtung Norden, wir fahren über Millau zum Gorges de Tarn,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 wo wir in einem kleinen Ort in der Nähe Peyreleau übernachten. Dieser Ort ist nur durch ein Felsentor und über eine Brücke zu erreichen, hier steht schon ein Niederländer aus Eindhoven mit seinem Ducato.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag geht es weiter der Schlucht entlang. Alles ist um diese Jahreszeit wie ausgestorben, nur ein Pärchen Holländer,  mit Wohnwagen, begegnet uns. Wir wollen an diesem Tag noch zum Gorges de Ardeche auch hier ist alles geschlossen. Wir kennen es auch anders. Wir fahren weiter nach Vallon Pont-D´Arc, wo wir auf dem Stellplatz im Ort übernachten. Ausgeruht geht´s am nächsten Tag weiter zum Pont D´Arc.

Am nächsten Tag gehen wir in der Umgebung spazieren. Abends geht es zurück zum Stellplatz, von dem wir am nächsten Tag aufbrechen Richtung Aubenus in Joyeuse, wo wir Baguette und Kuchen bunkern, um dann Richtung Lyon zu fahren. Wir treffen hier einen Berliner, der schon 4 Monate mit seinem Womo hier ist und morgen nach Malaga weiter zieht zum überwintern. Da soll man nicht vor Neid erblassen.

Wir fahren nach Hause mit Übernachtung in Millery Mosel.

Eine ähnliche Tour mit fast den gleichen Stellplatzerfahrungen machte  fast zeitgleich

Jürgen Reinert ihr findet unter mit dem Wohnmobil in Südfrankreich

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