Frankreich & Italien

Oktober 2005

 

Am Freitag den 7.10.2005 fuhren wir über Luxemburg nach Millery zu einem Stellplatz in der Nähe von Nancy wo wir übernachteten, um am nächsten Tag nach Baume Les Dames zu fahren. Dort fanden wir einen schönen Stellplatz(4€), das Wetter war hervorragend.

Mit dem Fahrrad wurde die Stadt erkundet .Und bei Spatziergängen mit den Hunden die Umgebung. Baume-Les- Dames liegt in der wunderschönen Landschaft des Doubs - Tals, Die Stadt bekam ihren Namen von der Abtei, die wahrscheinlich im 8.Jh. gegründet wurde.

Wir blieben bis Montags dann ging es weiter nach Annecy, wo wir die Nacht am See verbrachten.

Der ganz besondere Reiz von Annecy liegt in der Harmonie zwischen der Stadt und ihrer Umgebung.
Ein klarer See, das Gebirge und die mittelalterlichen Stadtviertel, eine Verbindung die jeden Besucher begeistert.

 

Der Stellplatz konnte uns nicht begeistern dafür aber eine sehr schöne Uferpromenade.

Am nächsten Tag ging es in die Alpen nach Alpe d`Hues was allen Radsport Fans ein Begriff sein dürfte. Das Örtchen l'Alpe d' Huez an den Hängen des 3327 m hohen Pic du Lac Blanc hat vor allem als französisches Wintersportzentrum eine wirtschaftliche Bedeutung. Entsprechend groß ist das Interesse des Ortes, Etappenziel und Bergankunft der Tour de France zu werden, um so auch im Sommer für Interesse zu sorgen.

 

 

 

Dort oben gibt es einen riesigen Stellplatz, den wir uns mit einem Holländer teilen mussten !!

Für Menschen die sich nicht mit einem Fahrzeug die berühmten 21 Kehren hoch mühen wollen, gibt es dort oben auch eine Landebahn für kleine Flugzeuge.

  

Am Mittwoch fuhren wir weiter zum Grand Canyon de Verdon auf dem Weg zum Örtchen Salles de Verdon kamen wir an zahlreichen Lavendelfeldern vorbei, die um diese Jahreszeit aber schon abgeerntet sind.

Das ehemalige Dorf ist im Stausee versunken.  Das versunkene Dorf wollte nicht sterben ; heute ist es ein neues, modernes, blumengeschmücktes Dorf, am Ufer des Ste Crois-Sees 

Hier blieben wir bis Freitags und erkundeten die Landschaft bei langen Spatziergängen.

 

Freitags ging es zum nächsten Ziel die Cote Azur, wir steuerten den Platz Bonne Terrasse am Strand von Pampelonne an.

 

 Nachdem wir ein schönes Plätzchen gefunden hatten ließen wir den Tag mit einem Glas Wein ausklingen.

 

Am Samstag war es bewölkt und wir fuhren mit den Fahrrädern nach St.Tropez um uns das

ehemalige Fischerdorf anzuschauen. Heute ist St.Tropez ein Treffpunkt des internationalen Jetsets.

Den eigentlichen Aufstieg erlebte die Stadt jedoch erst im Jahre 1956, als der Film "Und immer lockt das Weib" von Roger Vadim in der Stadt gedreht wurde. Mit diesem Film begann auch die große Karriere der Brigitte Bardot. Von nun an hatte St. Tropez ein weltberühmtes Image als Oben-ohne Stadt, als Stadt der Sünde und als Stadt der Playboys und leicht bekleideten Frauen.

 

 

 

 

                                     

Wer aber einmal sein Auto oder Fahrrad abgestellt hat, erlebt zu Fuß ein schönes kleines provenzalisches Städtchen, wie es typischer kaum sein kann. Am Hafen bieten Künstler ihre (z.T. schlechten) Werke zum Verkauf an. Es gibt allerlei Ramsch und Unnützliches zu kaufen. Dahinter lassen sich die Reichen auf ihren Yachten Champagner servieren. In St. Tropez selbst findet man viele kleine schattigen Gässchen mit winzigen Boutiken, Künstlerläden und Souvenir-Shops. In den Wintermonaten sind viele dieser Geschäfte geschlossen, da der Touristenstrom abreißt.

Nachdem wir einige Stunden durch St.Tropez gelaufen sind, schwingen wir uns wieder auf unsere

 Drahtesel und fahren zu unserem Womo zurück.

Am nächsten Tag ist Sonntag und bei schönem Wetter Strand und entspannen angesagt.

 

 

Am Montag fahren wir nach Grimaud

 

 

 

 

Im Vergleich zur Hafenstadt Port Grimaud ist der Ort Grimaud fast nicht erwähnenswert. Grimaud liegt ein paar Kilometer oberhalb der Retortenstadt Port Grimaud. Während Port Grimaud im Jahr, als das berühmte Wembley-Tor geschossen wurde, künstlich errichtet wurde, blickt das Dörfchen Grimaud auf eine mehr als 900 Jahre alte Geschichte zurück.

Das Dörfchen Grimaud ist ein sehr schöner Fleck oberhalb des Golfes von Saint-Tropez. Den Ort selbst besichtigt man innerhalb einer Stunde; am attraktivsten ist die alte romanische Kirche Saint-Michel. Viel interessanter als der Ort selbst ist jedoch die Aussicht, die man von Grimaud aus hat: Von Grimaud aus überblickt man richtig majestätisch den gesamten Golf von Saint-Tropez. Wer hier oben residiert, ist der König...

 Am Dienstag war es sehr bewölkt, deshalb machten wir uns auf entlang der Küste Richtung San Remo.

 

 

Die Fahrt ging über Antibes, Nizza, Cannes und Monaco immer der Küste entlang, wo sich uns herrliche Ausblicke boten.   

 

 

 

In San Remo angekommen

verlangten unsere Hunde ihr Recht auf einen ausgiebigen Spatziergang,

so sahen wir wenigstens etwas von San Remo denn in der Nacht fing es an stark zu regnen, was sich auch

am nächsten Tag nicht änderte und wir entschlossen uns Richtung Norden zum Iseo See zu fahren.

Dort landeten wir auf einem kleinen Stellplatz in Sulzano.

 Das Wetter war auch hier nicht besonders

angenehm immer wieder Regen und bewölkt.

 

Nachdem wir den Ort und Teile des Sees mit wandern erkundet haben, fahren wir nach 2 Tagen

weiter zum Gardasee. Das Wetter ist etwas besser, wir stranden auf einem Camping Munizipal

in Lazise

. 

 Der Ortskern von Lazise mit mittelalterlichem Gepräge ist besonders sehenswert. Die Altstadt ist heute noch von großen teilen der alten Stadtbefestigung umgeben. Das 6-türmige Scaligerkastell von Lazise stammt aus dem 12. bis 13. Jahrhundert und ist noch gut erhalten. Der Hauptturm ist heute noch bewohnt. Lazise war in venetianischer Zeit ein wichtiger Handelsort am See. Heute ist Lazise vor allem bei deutschen Urlaubern ein beliebtes Ziel. Der kleine reizende Hafen schiebt sich weit in den Ort hinein

 

 

Nach ein paar schönen Tagen in Lazise fuhren wir über den Brenner nach Bad Tölz.

Wir fanden einen Platz an der Isar, von hier waren es nur 5 min. Fußweg zur Altstadt

die sehr sehenswert ist.

Bad Tölz liegt nur etwa eine Stunde südlich von München, vor den bayerischen Alpen. In einer Landschaft zum Verlieben: mit Bergen und Seen, grünen Weiden und dichten Wäldern, romantischen Dörfern und einem urbayerischen Volksstamm.

Den guten Ruf verdankt die Stadt ihren Jodquellen, dem Moor und dem wissenschaftlich anerkannten Heilklima.

Nach ein paar Tagen mussten wir dann die Heimreise antreten da unser Urlaub zu Ende ging.

 

 

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