Frankreich  Mai  2006 

             Unsere Fahrt soll diesmal zur Dordogne, zum Canal du Midi und ins Tal der Aude gehen.

 

Abfahrt ist am Do. 18.05.2006 es geht über Luxemburg nach Millery wo wir übernachten.

Am nächsten Tag geht es weiter über Troyes, Auxerre, Nevers nach Premery, zum Übernachten.

Den ganzen Tag wurden wir von Regen begleitet.

Samstags geht es nach Servieres Le Chateau, bei Regen.

Nachdem es am nächsten Tag immer noch regnet, und hier an der Dordogne nicht nach besserem Wetter aussieht entscheiden wir uns zusammen mit unseren Mitfahren Klaus und Elisabeth  zum Mittelmeer durchzustarten.   

                

Wir erreichen am Sonntag um 16 Uhr Palavas Les Flots das Wetter ist gut und so wird der Grill angeschmissen . Montags geht es mit dem Fahrrad in die Stadt.

Am Dienstag fahren wir nach Aigues-Mortes, wo wir nach 40 Min. ankommen, und Nachmittags die Stadt mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer besichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends lassen wir den Tag bei einem Glas Wein ausklingen.

Mittwochs ist in Aigues-Mortes Wochenmarkt den wir besuchen, die Frauen erstehen ein paar Kleinigkeiten zum anziehen, und ich einen Kompass, der alte hatte den Geist aufgegeben.

Das Wetter ist herrlich, nachmittags machen wir einen Spatziergang Richtung Le Grau du Roi den wir leider abbrechen müssen da unser Rüde Probleme mit seinen Gelenken hat und schlecht laufen kann.

Donnerstag morgens verabschieden wir Klaus und Elisabeth, die beiden müssen am Samstag zuhause sein. Nach dem Frühstück ver. und entsorgen wir noch und wollen nach Marseillan Plage, dort soll ein Camping Munizipal sein den wir auch finden der aber wohl schon längere Zeit geschlossen ist. Und so landen wir auf Camping Serene wo wir dann zwei Tage bleiben.

Stellplatz mit Meerblick wir sind zufrieden.

    

Samstag geht es zum Canal du Midi.

Erst Ende des 17. Jahrhunderts wurde er gebaut. Der Canal du Midi ist eine technische Meisterleistung eines Einzelnen, eines von der Idee Besessenen, von Pierre Paul Riquet. Er war königlicher Steuerbeamter und Hobbyingenieur. Er fand die Lösung, wie ein Kanal, der zwischen dem Mittelmeer und Toulouse 190 Höhenmeter überwinden muss, ständig mit Wasser versorgt werden kann. Er plante ein riesiges Staubecken am höchsten Kanalpunkt, in dem die Wasser der Montagne Noir gesammelt wurden. Ein genau berechnetes System von Zuflüssen garantiert, dass der Kanal immer schiffbar ist. Riquet legte auf seinen Wanderungen durch Südfrankreich den Verlauf des Kanals fest, konstruierte Kanalbrücken, um die Flussniederungen auf einer "Wasserbrücke" überfahren zu können, erfand Rundschleusen, die eine größere Manövrierfreiheit für die Boote gewähren, und er plante die Stadt Sete, den Mittelmeerhafen des Canal du Midi.
Riquet gelang es, den Finanzminister Ludwig des XIV. , Colbert, von seiner Idee zu überzeugen. Aber das königliche Geld reichte bei weitem nicht aus. Riquet investierte sein gesamtes privates Vermögen in die Verwirklichung des alten Traums vom Kanal zwischen den beiden Meeren.
 

Zuerst geht es nach La Redorte der Stellplatz ist voll, so geht die Fahrt weiter am Canal entlang nach Trebes, wo wir vor Anker gehen.

Es gibt immer wieder schöne Aussichten  auf den Canal du Midi.

 Ganz in der Nähe unseres Stellplatzes sind mehrere Schleusen wo wir den Hebevorgang von Booten beobachten können.

 

 

 

Sonntag machen wir einen Abstecher ins Tal der Aude. Zuerst geht es nach Limoux, und dann immer dem Flusslauf nach bis Puyvalador. Es ist eine herrliche Landschaft mit schönen Sehenswürdigkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends sind wir wieder auf dem SP. in Trebes am Canal bevor wir am nächsten Tag nach Carcassonne fahren, wir wollen uns noch die berühmte Burganlage anschauen.

Carcassonne, im Süden Frankreichs zwischen Montpellier und Toulouse gelegen, wurde im 6. Jahrhundert vor Chr. von iberischen Kelten gegründet. Die Römer machen den Hügel durch den Bau einer Schutzmauer zum Kastell. Im 5. Jahrhundert erobern Westgoten die Stadt, im 8. Jahrhundert die Araber, die Pippin der Kurze 759 vertreibt. Im 12. Jahrhundert baut Graf Trencavel an die höchste Stelle des Hügels auf Teile der römischen Stadtmauer ein Grafenschloss. Carcassonne wird ein zentrales Element im Verteidigungssystem an Frankreichs Grenze zu Aragon. Mitte des 13. Jahrhunderts wird die baufällig gewordene Mauer durch eine zweite äußere Stadtmauer "geschützt".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Besichtigung haben wir erst mal genug von Kultur und Besichtigung und wir fahren erst mal zum Meer nach Gruissan und St.Pierre-s-Mer zum entspannen.

Nach drei Tagen am Meer machen wir uns auf wieder Richtung Dordogne, mit einem Zwischenhalt in Rocamadour einem bekanten Wallfahrtsort. 

Rocamadour, ein Ort auf einer Kalkebene (Causse), empfängt jährlich 1,5 Millionen Besucher und Pilger. Als ständige Herausforderung an das Gleichgewicht, hängt der Ort an einem Felsen und besteht im wesentlichen aus dunklen Dächern, Häusern und Kirchen. Vom Schloss aus, das dieses gewagte Gerüst bekrönt, erkennt man eine Steilwand von ungefähr 150 Metern Höhe, unterhalb der sich der Fluss Alzou schlängelt.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von hier aus starten wir nach Souillac und fahren der Dordogne entlang. In Pinsac wird auf einem SP. übernachtet.

Am nächsten Tag geht es weiter dem Fluss entlang mit schönen Aussichten

 auf den Fluss und Ortschaften.

Die Fahrt geht über Creysse, Gluges, Vayrac, Bretenoux, Beaulieu-Sur-Dordogne nach Argentat von dort auf die D 980 nach St.Privat dort auf die D 13 über Darazac, Bassignal-le-Haut,           La Chapeloune nach St Merd-de Lapleau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends gehen wir auf den Camping Munizipal in Neuvic am Stausee gelegen.

Am nächsten Tag treten wir die Heimreise an mit einer Zwischenübernachtung in der Nähe von Dijon auf einem

Camping Munizipal in Selongey.

 

 

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